Twelve Foot Ninja – Vengeance – Album Review

Twelve Foot Ninja – Vengeance
Herkunft:
Melbourne / Australien
Release:
15.10.2021
Label: Volkanik Music
Dauer:
34:20
Genre:
Progressive Metal / Heavy Fusion / Electronic / Djent 


Foto Credit: Kane Hibberd

Lange haben uns die vier Herren aus dem australischen Melbourne ja schon hingehalten. Schließlich ist das letzte Album Outlier von Twelve Foot Ninja mittlerweile schon geschlagene fünf Jahre her. Die Wartezeit ist nun vorbei, der dritte Longplayer der Heavy Fusion Institution aus Down Under Vengeance kommt endlich.

Und das wortwörtlich mit aller Gewalt. Denn neben dem Album an sich in verschiedenen Fassungen bringen die vier eine thematisch an das Album angelehnte Graphic Novel namens The Wyvern and the Wolf sowie ein Computerspiel namens Uncle Brusnik’s Long Way Home unter die Leute. Wie dem Artwork anzusehen ist und wer die Band kennt, unternehmen die Musiker auch auf ihrem neuen Player einen Reise quer durch alle Genre und Jahrzehnte. Und natürlich pflegen Twelve Foot Ninja durch dieses umfangreiche Multimedia Paket ihre selbst geschaffene Extravaganz.

Extravagantes Projekt auf mehreren Ebenen

Musikalisch bleibt alles auf gewohnt hohem Niveau, wie schon der Opener Start The Fire beweist, den ihr HIER mit Video sehen könnt. Die Fusion aus progressivem Metal und elektronischem Art Rock mit deutlichem 1980er Einschlag und Hooks mit Ohrwurmcharakter bestimmen auch hier das Geschehen. Die Gesellschaftskritik, die Vengeance zum Thema hat, werden in dem an das Computerspiel angelehnten Long Way Home ironisiert und persifliert, wie ihr HIER in dem witzigen Video sehen könnt. Neue Zutaten werfen Twelve Foot Ninja nicht in ihren musikalischen Eintopf.

Bewährtes musikalisches Konzept

Wenn er allerdings dennoch so schmackhaft schmeckt wie in Shock to the System oder wie in Over And Out, wo die Herren gesanglich durch Tatjana Shmayluk von Jinjer unterstützt werden, kann darüber gerne hinweg gesehen werden. Mit dem abschließenden Tangled gibt es sogar die erste Ballade der Bandgeschichte. In, auf und mit Vengeance gibt es also sehr viel zu entdecken.


Fazit
Auch das dritte Album Vengeance von Twelve Foot Ninja ist für mich ein Volltreffer. Eingebettet in ein Multimedia Projekt, schweben die Herren wie gewohnt auf höchstem Niveau durch eine Fusion von Progressive Metal und Heavy Fusion im modernsten Sound mit griffigen Hooks und einer gehörigen Portion Kick Assness. 9 / 10

Line Up
Kin Etik Barker – Gesang
Shane Russell – Schlagzeug
Stevic Mackay – Gitarre
Rohan Hayes – Gitarre, Hintergrundgesang

Tracklist
01. Start The Fire
02. Long Way Home
03. Vengeance
04. IDK
05. Shock To The System
06. Gone
07. Culture War
08. Dead End
09. Over And Out (feat. Tatiana Shmayluk)
10. Tangled

Links
Facebook Twelve Foot Ninja
Webseite Twelve Foot Ninja


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