Drakkar – Chaos Lord – Album Review

Drakkar – Chaos Lord
Herkunft:
Italien
Release:
26.03.2021
Label:
Punishment 18 Records
Dauer:
50:33
Genre:
Power Metal


Seit 1995 sind die italienischen Power Metaler von Drakkar bereits aktiv und veröffentlichen mit Chaos Lord ihr inzwischen sechstes Full Length Album.

Aufgrund der gegebenen Umstände hat sich die Veröffentlichung allerdings um ein Jahr nach hinten verschoben, da man beschloss mit dem ganzen Album noch zu warten und stattdessen „noch schnell“ eine EP aufzunehmen, die im Vorjahr rausgekommen ist. Letztlich hat das Warten nun aber doch ein Ende.

Ehrlich und Old School

Das Intro The Dreaming City kann wohl als ziemlich klassisch beschrieben werden in Bezug auf Power Metal. Hier ein paar Streicher, da noch ein paar Posaunen. Durchaus solide, wenn auch bei weitem nicht so bombastisch, wie andere Kollegen aus dieser Zunft dies gerne machen. Im Anschluss wird die gemeine Hörerschaft mit Old School Speed/Power Metal bedient. Das gelingt auch im Großen und Ganzen recht gut.

Titel wie Lord Of A Dying Race oder The Pages Of My Life geben gut Schub und sind – wie in dem Genre üblich – instrumental überragend und zumeist auch recht sportlich unterwegs. Mit Horns Up!, True To The End oder And He Will Rise Again schlagen dagegen etwas in die Hymnenkerbe, die natürlich niemals zu kurz kommen darf.

Insgesamt recht solide

Ein Highlight des Albums stellt zweifelsohne Firebird, HIER zum Reinhören verfügbar, dar. Hier passt dann tatsächlich alles zusammen. Großartiges Tempo, abwechslungsreiche Riffs und gesanglich irgendwie auf einem höheren Level als das restliche Album. So geht das Album über die Laufzeit von guten 50 Minuten im wesentlichen bereits bekannte Pfade. Grundsolider Power Metal, den man sich als Fan definitiv anhören sollte. Aber irgendwie hat man das alles schon mal irgendwo gehört.


Fazit
Drakkar zeigen mit Chaos Lord, dass sie auch nach über 25 Jahren Bandgeschichte immer noch nicht zum alten Eisen gehören. Als große Innovation kann man das Album jedoch nicht bezeichnen. Für Fans von klassischem, ehrlichem Power Metal ohne viel Bombast ist das Album aber auf jeden Fall einen Versuch wert. Hierfür gibt es gut gemeinte 7 / 10.

Line Up
Dario Beretta – Gitarre
Davide Dell’Orto – Gesang
Marco Rusconi – Gitarre
Simone Pesenti Gritti – Bass
Daniele Ferru – Schlagzeug

Tracklist
01.The Dreaming City (Intro)
02.Lord Of A Dying Race
03.Horns Up!
04.Chaos Lord
05.Through The Horsehead Nebula
06.The Battle (Death From The Depths – Pt. II)
07.And He Will Rise Again
08.Firebird
09.The Pages Of My Life
10.True To The End

Links
Facebook Drakkar
Instagram Drakkar


Außerdem auf Soundmagnet.eu
Album Review – Metalite – A Virtual World
Album Review – Lunar Shadow – Wish to Leave
Interview – Metalheads 4 Pets – Nachgefragt bei Susanne und Alex

Cooler Artikel? Diskutiere mit auf Facebook!
[Total: 3 Average: 5]
Teile diesen Inhalt mit anderen
fb-share-icon