Klone – Alive – Live Album Review

Klone – Alive
Herkunft:
Frankreich
Release:
11.06.2021
Label: Kscope Music
Dauer:
80:41
Genre:
Atmospheric Rock / Progressive Rock 


Kein Progrock Magazin, das etwas auf sich hält, hat nicht zumindest eine Review, Report oder ein anderes Feature über die Progrocker von Klone veröffentlicht.
Spätestens mit ihrem letzten Album Le Grande Voyage, das vor etwas mehr als einem Jahr veröffentlicht wurde, spielte sich die Band um Yann Ligner in die Herzen auch des letzten Progrock affinen Fans.

Klone treffen mit ihrem introspektiven und sehr intensiven Sound mit ihren mächtigen Klanglandschaften eben spielerisch leicht die breite Masse. 

Dass sie auch live eine Granate sind, bezeugt ein jeder, der die Band schon live sehen konnte. Nach etlichen Studioalben ist es nun endlich soweit und Klone veröffentlichen ihr erstes Live Album. Aufgenommen zwischen zwei verschiedenen Shows im Sjiwa in Baarlo, Niederlande, im Oktober 2016 und im Moloco in Audincourt, Frankreich, im November 2019, fängt Alive die wahre Essenz von Klone ein.

Live this sweet inception until we die…

Den Beginn des Live Monuments macht eine atemberaubende Version von Yonder aus Le Grande Voyage, das mir bereits Gänsehaut beschert. Doch auch Rocket Smoke aus dem Album The Dreamer’s Hideaway steht genau so wenig wie Breach in Aufmachung und hochwertiger Qualität nach.

Einfach herrlich, wie Sealed , ebenfalls aus dem aktuellen Album in dieser Version aus den Lautsprechern dröhnt. Bei Give Up The Rest aus dem Jahr 2010 freue ich mich ganz besonders, da ich den Track zum ersten Mal so bewusst höre. Grim Dance, das ich schon das ein oder andere Mal als akustischer Version zu sehen bekam, bereiter ebenso Freude wie die Folgetracks, die einfach umhauen. Die Band selbst sagt zum Live Album, dass sie es als Möglichkeit sehen, dem Publikum un den Menschen, die sie unterstützen, Tribut zu zollen. Dabei überlege ich die ganze Zeit, welche Worte diesem Album gerecht werden könnten. 

Welche Beschreibung wird diesem Live Monument nur gerecht?

Insgesamt erwarten den geneigten Hörer satte 14 Songs, die die perfekte Setlist der Band darstellen. Die ausgefeilten und perfekten Harmonien der Klangteppiche, die teils nachdenklich, jedoch nie vertrakt oder gar düster aus den Lautsprechern tönen, versprühen ihren perfekten Charme.

Dass die Band 2019 bereits bei Kscope, DEM Progrock Label in UK unterschrieben, wundert spätestens jetzt niemanden mehr, ist die Band doch zu Recht im Progrock Olymp angekommen. 

Nebulous, das bereits beim Hellfest 2019 live mehr als überzeugte, zeigt sehr gut auf, was diese Band so anziehend macht. 

Alles in allem ein episches Live Album, das in keinem Plattenschrank fehlen darf. Apropos Plattenschrank: Der Track The Last Experience aus Here comes the Sun wird nicht auf der CD Version aufscheinen, jedoch auf der Vinylausgabe, welche somit zumindest bei mir schon in limitierter Silber Edition geordert ist.


Fazit
Alive
überzeugt auf ganzer Linie! Von der Songauswahl bis zur Umsetzung stimmt auf diesem Live Dokument einfach alles. Hier wird auch der letzte Proggy glücklich und meine 100% Kaufempfehlung für allem die Live Musik herbei sehnen, ist somit ausgesprochen!

Line Up
Yann Ligner –  Gesang
Guillaume Bernard – Gitarre
Aldrick Guadagnino – Gitarre
Martin Weill – Schlagzeug
Julian Gretz – Bass

Tracklist
1. Yonder (Live)
2. Rocket Smoke (Live)
3. Breach (Live)
4. Sealed (Live)
5. Give Up The Rest (Live)
6. Grim Dance (Live)
7. The Drifter (Live)
8. Immaculate Desire (Live)
9. Immersion (Live)
10. The Dreamer`s Hideaway (Live)
11. Nebulous (Live)
12. The Last Experience (Live)**Nicht auf CD Version
13. Silver Gate (Live)
14. Army Of Me (Live)

Links
Facebook Klone


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