Eternal Silence – Timegate Anathema – Album Review

Eternal Silence – Timegate Anathema
Herkunft:
Italien
Release:
08.10.2021
Label: Sliptrick Records
Dauer:
50:28
Genre:
Symphonic Metal


Die italienischen Symphonic Metaller Eternal Silence kommen bereits ein Jahr nach ihrer letzten EP mit einem neuen Silberling um die Ecke. Diesmal handelt es sich aber um ein Full Length Album, das auf den Namen Timegate Anathema hört.

Nachdem die letzte Tour bereits einiges an Aufsehen erregte, darf man gespannt sein, ob die Band den so erfolgreichen Weg weitergehen kann.

The Way of Time eröffnet das Album in Form eines siebenminütigen Epos, allerdings auf das obligatorische orchestrale Intro wird verzichtet. Stattdessen setzt die Band nach einem sowohl kurzen als auch knackigen Gitarrenintro ein, ehe der Song immer weiter an Tempo aufnimmt. Symphonic Elemente in Form von Synths bleiben dabei zwar durchgängig präsent, aber werden zu keiner Zeit allzu aufdringlich.

Ein starker Opener

Edge of the Dream packt sowohl etwas mehr Bombast als auch Eingängigkeit aus. Insgesamt ein eher midtempolastiger Song mit einem fast schon radiotauglichen Refrain. Dagegen ist Ancient Spirit, das vorab HIER veröffentlicht wurde, wieder etwas stärker auf die Gitarren fokussiert und stellt auch den männlichen Gesang etwas stärker in den Vordergrund. Heart of Lead hingegen, hebt erneut die Synthesizer etwas stärker hervor, aber baut auch auf äußerst groovige Riffs und treibende Drumbeats, ehe mit Lonely die erste Hälfte des Albums in Form einer ganz klassisch gehaltenen Ballade abgeschlossen wird.

Eigentlich alles gut, aber…

Glide In The Air, das man sich HIER anhören kann, startet mit beinahe schon fancy anmutenden elektronischen Rhythmen. Diese kommen auch im ziemlich poppig anmutenden Refrain immer wieder und sorgen beim Hören direkt für gute Laune. Abgerundet wird das ganze durch immer wiederkehrende ruhige Passagen. Nach so viel Happiness bietet Rain, als der vermutlich melanscholischste Track des Albums sogleich ein massives Kontrastprogramm.

Auch My Soul Sad Until Death geht in eine ähnliche Richtung, lockert die Stimmung allerdings etwas auf, indem wieder mehr Epicness in Form von Synthflächen hinzugefügt wird. Firefly ist mit etwas über zwei Minuten der kürzeste Song des Albums und ist eine reine Akustikballade. Sehr schön anzuhören und lädt zum Träumen ein.

Aus diesen wird man beim Abschluss des Albums mit Red Dead Masquerade allerdings schnell wieder herausgerissen. Hier wird zum Abschluss nochmal alles rausgehauen, was die Band so zu bieten hat. Treibende Grooves, bombastische Chöre, melodisch anmutende Gitarren und ein permanenter Wechsel zwischen weiblichem und männlichem Gesang, der auch Mal in ein Duett ausarten darf.


Fazit
Eternal Silence liefern mit Timegate Anathema grundsolide Hausmannskost ab. Das Rad wird hier nicht neu erfunden. Aber auch wenn man keine konkreten Schwachstellen hervorheben kann, ist dennoch an vielen Stellen das Gefühl vorhanden, dass man sowas schon mal irgendwo gehört hat. Für Fans des Genres aber den einen oder anderen Durchgang wert. Dafür gibt’s hier 7,5 / 10

Line Up
Alessio Sessa – Bass
Andrea Zannin – Schlagzeug
Marika Vanni – Gesang
Alberto Cassina – Gitarre, Gesang
Enzo Criscuolo – Gitarre

Tracklist
01. The Way of Time
02. Edge of the Dream
03. Ancient Spirit
04. Heart of Lead
05. Lonely
06. Glide in the Air
07. Rain
08. My Soul Sad Until Death
09. Firefly
10. Red Death Masquerade

Links
Webseite Eternal Silence
Facebook Eternal Silence


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