Semblant – Vermilion Eclipse – Album Review

Semblant – Vermilion Eclipse
Herkunft:
Brasilien
Release:
15.04.2022
Label: Frontiers Music s.r.l.
Dauer:
44:39
Genre:
Melodic Death Metal


Foto Credit: Juliano Ferreira

Mit Freuden präsentieren uns die brasilianischen Extrem Metaller Semblant ihr bereits viertes Album Vermilion Eclipse. Zu erwarten ist nicht weniger als eine grandiose Mischung aus Extreme Metal Riffs, gepaart mit Engelsgesang und weiteren symphonischen Elementen.

Zwischen den Welten

Und gleich mit dem Opener Enrage, der vorab HIER veröffentlicht wurde, werden ebenjene Erwartungen direkt voll erfüllt. Melodische Gitarren und Synth Riffs gehen über in brachiale Double Bass Gewitter und werden mit Shouts und cleanem Gesang im Wechselspiel ergänzt. Im Anschluss überzeugt Destiny In Curse mit treibendem Midtempo Riffs ehe Purified das man sich HIER anhören kann – insgesamt etwas den Fuß vom Gas nimmt und fast schon als Ballade durchgeht. So wechseln sich die Songs in dieser Hinsicht weiter ab, sodass nach dem druckvollen The Human Eclipse wieder das etwas gemächlichere Somber Concern folgt.

Langweilig wirds nicht

Dieses Zusammenspiel zwischen extremem Melodic und sanftem Symphonic Metal zieht sich auch durch das weitere Album als roter Faden durch. So stellt etwa Through The Denial das wirklich alle Elemente in sich vereint und zwischen den Welten Melodeath und Modern Metal am Rande der Radiotauglichkeit wandelt.

Black Sun Genesis (Legacy of Blood pt. VI) hebt sich dagegen ab, da es wesentlich rockiger daherkommt. Den Abschluss macht mit Day One Oblivion dann noch ein zehnminütiges Epos das von Akustik- über Klavier und Blast Passagen alles in sich vereint.


Fazit
Semblant machen auf Vermilion Eclipse genau das, was sie bereits auf ihren vorherigen Alben ausgezeichnet hat. Nur in vielen Bereichen noch einen Tick besser als gewohnt. Der Spagat zwischen extrem und sanft gelingt über die gesamte Spielzeit einwandfrei. Auf jeden Fall ein Album das Spaß macht. Dafür gibts hier 8,5 / 10

Line Up
Mizuho Lin – Gesang
Sergio Mazul – Gesang
Juliano Ribeiro – Gitarre
“Guto” Augusto – Keyboards
Johann Piper – Bass
Welyntom “Thor” Sikora – Schlagzeug

Tracklist
01. Enrage
02. Destiny In Curse
03. Purified
04. The Human Eclipse
05. Somber Concern
06. The Neverending Fall
07. Through The Denial
08. Black Sun Genesis (Legacy Of Blood Pt.Vi)
09. Heretic
10. Bloodred Monarch (Legacy Of Blood Pt.Vii)
11. Gaslighting
12. Day One Oblivion

Links
Facebook Semblant
Webseite Semblant


Außerdem auf Soundmagnet.eu
Interview – Svartsot, Nachgefragt bei Cris J.S. Frederiksen 
Album Review – The Waymaker – Kingdom of Heaven

Album Review – Christian Liljegren – Melodic Passion 

Cooler Artikel? Diskutiere mit auf Facebook!
[Total: 3 Average: 5]