The Dogs – Crossmaker – Emsig zum Erfolg – Album Review

The Dogs – Crossmaker
Herkunft: Oslo / Norwegen
Release:
06.03.2020 Europa / 06.01.2020 Norwegen
Label: Drabant Music
Dauer:
35:33
Genre:
Garage Rock / Punk / Soul


Foto Credit: L-P Lorenz

In Norwegen füllen die Osloer längst die großen Hallen und zählen zur Speerspitze der Rockszene. So kennt man The Dogs im deutschsprachigen Raum nur unter den Experten. Dies wird sich nun ändern. Denn mit Crossmaker starten Sie nun den Angriff, um auch außerhalb von Norwegen Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Bei den Jungs handelt es sich keinesfalls um Newcomer im Business. In Ihrer bereits acht jährigen Bandhistorie haben Sie, inklusive Crossmaker, schon achte Album auf dem Markt gebracht (Fun Fact: Jedes Album wurde immer am 1. Januar eines Jahres veröffentlicht). Somit hört man dem Album auch schon eine gewisse Reife an, welche am erdigen Garage/Punk Rock in Verbindung mit Soul erkennbar wird.

Der Opener Waiting for the future to come versetzt einem erstmal einen kräftigen Rock´n´Roll Tritt in den Allerwertesten. Musikalisch werden sofort musikalische Erinnerungen an Ihre Landsmänner Kvelertak wach. Ein Song der sofort Laune macht. Besonders markant hervorzuheben ist der verzerrte Gesang von Frontmann Kristopher Schau, der sich zum großen Teil durch das Album fortsetzt. Er zieht einem förmlich die Schuhe aus. The Moment of Truth knüpft da an, wo der Opener aufhört.
Minimalistischer Punkrock mit Ausrastgarantie. Dem Fuß vom Gaspedal genommen, weil es dunkler und nebliger auf der rockigen Straße wird. Dies beschreibt Love Says Nothing bestens. Die soulige Punkrock-Halbballade, lässt eine dicke Gänsehaut zurück, wenn zum Ende hin der Chorus einsetzt. Mit Try Harder, I Never Wanted Us und Toy Guns in a Butchery liefern uns die sechs Norweger drei hervorragende Punkrock Nummern, die mit Irish Folk Elementen, sowie punktuell gesetzten Solis zum Bewegen einladen.
Without a Warning hätte gut und gerne auch auf einem The Killers stehen können. Dieser Song besticht durch eine einprägsame Hookline und will nicht mehr aus dem Kopf. Den Abschluss bildet das Triumvirat um The Octopus Embrace of Drugs, I don´t need me und Make it Hurt we Forget. Diese Songs stehen für Crossmaker. Intensive Lyrics, wilder lauter Garage Rock auf den Punkt und gefühlvolle Melodien verpackt in soulige Rocknummern.


Mein Fazit:
Ich würde es den sympathischen Jungs wirklich gönnen, wenn es mit dem Erfolg im deutschsprachigen Raum klappen würde. Das Zeug dafür haben die Norweger definitiv. Die Songs auf Crossmaker haben alle Ohrwurmcharakter, bleiben eigenständig und rocken wie Sau. Auch wenn es schon das achte Album der Band ist, wirkt es frisch und nicht auf Biegen und Brechen schnell produziert. The Dogs können einfach nicht anders, als Musik zu schreiben und mit dem gefühlvoll rotzigen Rocker haben sie ihr Glanzstück abgeliefert.  Von daher zücke ich eine 9/10 für die Nordmänner.


Line Up
Kristopher Schau – Gesang
Mads Martinsen – Gitarre, Gesang
Roar Nilsen – Bass, Gesang
Stefan Höglin – Orgel, Gesang
Henri Gustavsen – Drums, Gesang
Kenneth Simonsen – Percussion, Mundharmonika, Gesang

Tracklist
01. Waiting For The Future to Come
02. The Moment of Truth
03. Love Says Nothing
04. Try Harder
05. I Never Wanted Us
06. Toy Guns in a Butchery
07. Without a Warning
08. The Octopus Embrace of Drugs
09. I Don’t Need Me
10. Make It Hurt Until We Forget

Links:
Webseite The Dogs
Facebook  The Dogs
Interview mit Kristopher Schau

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