Subsignal – A Song for the Homeless – Live in Rüsselsheim 2019 – Album Review

Subsignal – A Song for the Homeless – Live in Rüsselsheim 2019
Herkunft:
Deutschland
Release:
22.05.20
Label:
Gentle Art Of Music / Soulfood
Dauer:
73:53
Genre:
Progressive Rock


Technisch anspruchsvolle, progressive Rockmusik mit Seele und Hirnfutter aus deutschen Landen; das sind Subsignal schon seit ihrer Gründung vor 12 Jahren mit den hervorragenden Gesangslinien von Arno Menses und dem mal rockigem, mal getragen-filligranen Gitarrenspiel von Markus Steffen. Schon vom Erstling Beautiful & Monstrous an und gerade beim aktuellen, fünften Album La Muerta bietet man hoch melodische, in ihren besten Momenten progressive Rockmusik. Auch live bringen die fünf dieses kompetent rüber, so auch am 28. März 2019 im Live Club Das Rind in Rüsselsheim. Einen Mitschnitt dieses Abends bringen Subsignal nun als Livealbum A Song for the Homeless heraus, nach dem 2012er Livevideo Out There Must Be Something der zweite Livemitschnitt.

Der einleitende Titeltrack des zweiten Albums Touchstones beginnt eher ruhig und getragen, überzeugt im weiteren Verlauf als abwechslungsreicher Song. Die beiden folgenden Stücke Ashes of Summer von The Beacons Of Somewhere Sometime sowie The Bells of Lyonesse vom aktuellen La Muerta zeugen davon, dass die Band auf ihren aktuelleren Alben die melancholisch-melodischen Elemente verfeinert haben. Das lässt sich auch bei den beiden folgenden Titeln The Sea und Walking With Ghosts vom ersten Album Beautiful & Monstrous beobachten, gerade letzterer ist recht düster gehalten.

Die drei folgenden Titel, das über zehn Minuten lange The Passage beinhaltet ein sehr gutes Schlagzeugsolo, sind Beweis für den optimistisch gehaltenen Grundsound auf dem aktuellen Album. My Sanctuary von Touchstones ist einfach nur klasse, mit ein Grund warum jenes eines meiner Favoriten der Band ist. Wundervolle Harmonik, eine wie üblich getragende Melancholie, gefühlvolle Texte und ein ebensolches Gitarrenspiel. Der Titeltrack vom dritten Album Paraiso tauscht die auf den ersten Alben warme Melancholie gegen eine kühlere aus, ist insgesamt sehr gelungen. Das finale Paradigm von Beautiful & Monstrous schliesst A Song for the Homeless ansprechend ab.


Fazit:
Subsignal bilden auf A Song for the Homeless eine erfreulich ausgewogene Mischung aus ihrem gesamten Schaffen ab- Jedes Album wird berücksichtigt, der Schwerpunkt liegt auf dem aktuellen Album La Muerta und den live erprobten Klassikern aus den ersten beiden Alben. Die Darbietung an sich ist sehr gut, der Sound klar und transparent. Arno Menses ist hervorragend bei Stimme, die übrigen Mitstreiter an den Instrumenten verrichten ihre Arbeit tadellos und mit Herzblut. Mir persönlich sind die Titel aus dem ersten Album zu melancholisch, La Muerta und Touchstones wiederum finde ich großartig, so dass ich insgesamt auf 8/10 komme.

Line Up
Arno Menses – Gesang
Markus Steffen – Gitarren
Ralf Schwager – Bass
Markus Maichel – Keyboards
Dirk Brand – Schlagzeug

Tracklist
01. Touchstones
02. Ashes of Summer
03. The Bells of Lyonesse
04. The Sea
05. Walking with Ghosts
06. Even though the Stars don’t shine
07. The passage (incl. drum solo)
08. La Muerta
09. My Sanctuary
10. Time and Again
11. Paraiso
12. Paradigm

Links:
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