New Horizon – Gate Of The Gods – Album Review

New Horizon – Gate Of The Gods
Herkunft:
Schweden
Release:
11.03.2022
Label: Frontiers Music
Dauer:
49:41
Genre:
Power Metal


Foto Credit: Gustaf Sandholm Andersson

Das Jahr 2022 verspricht für Power Metal ein äußerst ertragreiches zu werden. Denn mit Gate Of The Gods lässt die neu gegründete Kapelle New Horizon, die aus ehemaligen Bandmitglieder von H.E.A.T. hervorgegangen ist ein Debütalbum auf die Massen los, das vielversprechender nicht sein könnte.

Nach dem anderthalb minütigen Intro A New Horizon, das mit fancy 1980er Jahre Synthies aufwartet legt We Unite direkt mit Vollgas los und zeigt von der ersten Minute an alles, was man sich von einem Melodic Power Metal erwartet. Aufgefettet wird der instrumentale Part von Vocals die, wie üblich die eine oder andere Oktave höher sind als bei normal sterblichen. Dass ein kreischendes Gitarrensolo vorhanden ist, erklärt sich an dieser Stelle wohl von selbst.

Stronger Than Steel, das vorab HIER veröffentlicht wurde, geht dann eher in Richtung Midtempo und grooved einfach unglaublich. Das gepaart mit dem hymnenartigen Refrain ergibt Material für einen Song mit Hitpotenzial. Cry For Freedom zieht das Tempo wieder etwas an, schlägt aber ebenfalls in eine ähnliche Kerbe. Im Anschluss lädt Call Of The Underground zumindest kurzzeitig zum Träumen ein, denn die balladigen Passagen werden immer wieder von treibenden Gallopping Riffs unterbrochen und laden zum Mitbangen ein.

Wie schnell darfs denn sein? JA!

Die zweite Hälfte des Albums wird von Stardust eingeläutet und klingt wie die Band eben klingt… aber auf Steroiden!

Die Synthies aus dem Intro sind hier viel weiter im Vordergrund und das Tempo das hier vorgelegt wird, erinnert einen schon ein bisschen an die englische Power Metal Band mit dem Gitarristen aus Hong Kong. Fancy geht es dann auch weiter.

Mit Event Horizon, das HIER angehört werden kann, liefert erneut futuristische Synths, gepaart mit Drums und Gitarren die einfach on point sind. Dafür gehts bei The End Of All wieder etwas langsamer, dafür umso druckvoller zur Sache, ehe bei Fearless nochmal das Gaspedal durchgedrückt wird.

Den Abschluss bildet schließlich mit Gate Of The Gods, ein siebeneinhalb minütiges Epos, bei dem zusätzlich auch noch der Bombast ausgepackt wird.


Fazit
New Horizon liefern mit Gate Of The Gods ein Debütalbum wie aus dem Bilderbuch. Die Scheibe macht durchgängig Spaß, ist abwechslungsreich und die mitwirkenden Personen verstehen was von ihrem Handwerk. Wenn dieses Niveau in Zukunft gehalten werden kann, darf sich die Band wohl in einigen Jahren zu den absoluten Größen des Genres zählen. Dafür gibts hier 9 / 10

Line Up
Erik “Power” Grönwall – Gesang
Jona Tee – Bass, Gitarren, Keyboard, Background Gesang

Tracklist
01. A New Horizon (Intro)
02. We Unite
03. Stronger Than Steel
04. Cry For Freedom
05. Call Of The Underground
06. Stardust
07. Event Horizon
08. The End Of All
09. Fearless
10. Gate Of The Gods

Links
Webseite New Horizon
Facebook New Horizon
Instagram New Horizon

 


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