Mystic Prophecy – Metal Division – Markiger Power Metal – Album Review

Mystic Prophecy – Metal Division
Herkunft:
Deutschland
Release:
10. Januar 2020
Label:
ROAR! – Rock Of Angels Records
Dauer:
43:19
Genre:
Heavy Metal/Power Metal


Die griechisch/deutsche Metal Division rollt zum 10. Mal in die Schlacht (das 2018er Cover Album Monuments Uncovered zähle ich jetzt mal nicht mit), um ihre Anhängerschaft mit lupenreinem Heavy Metal geschlossen auf Linie zu halten. Dabei gehen Mystic Prophecy um den griechisch stämmigen Sänger Roberto Dimitri “Lia” Liapakis ins mittlerweile 20. Bandjahr und hatten zu Beginn mit Gus G. (ex-Ozzy Osbourne, Firewind) einen prominenten Landsmann zur Unterstützung in der Band. Seit 2005 steht ihm mit Markus Pohl ein nicht minder fähiger Shredder zur Seite. Nach 10 Jahren bei Massacre Records steht neben einer zuletzt erneuerten Belegschaft mit Rock Of Angel Records auch ein neues Label hinter der Band.

Gleich mit dem Opener Metal Division bringen Mystic Prophecy einen typischen Stampfer im Stil von Warbrigade oder Killhammer. Generell weiß man inzwischen als Fan der Band, was man bekommt. Experimente gibt es auf den Alben der Allgäuer selten. Up-Tempo-Rocker wie Eye To Eye oder das etwas einfallslose Dracula wechseln sich mit markigen Thrashern vom Kaliber Curse Of The Slayer oder der krachenden Schwarte Victory is Mine ab. Am besten gefallen mir Mystic Prophecy, wenn die Band kontrolliert und nicht ganz so vorhersehbar zu Werke geht. Der eindringliche Banger Reincarnation oder das anfänglich Maiden-artige Here Comes The Winter, wo auch mal Raum für ein paar luftigere Gesangs- und Gitarrenmelodien ist, seien da stellvertretend genannt. Das zu Beginn gesanglich starke Die With The Hammer startet ebenfalls erst untypisch, verfällt aber schnell wieder in gewohnte Standard Power Metal Plattitüden. Mit Hail To The King versuchen Mystic Prophecy griechische Geschichte  in Form eines episch angelegten Power Metal Songs zu vermitteln. Das Heldenepos über Alexander den Großen könnte so auch gut auf einem Firewind Album stehen.

 


Mein Fazit:
Mystic Prophecy haben im Grunde das gleiche Problem wie Primal Fear, Gamma Ray oder andere Power Metal Kapellen. Der Rahmen, in dem sie sich bewegen, ist relativ eng abgesteckt und die Gefahr, sich nach 10 Alben nur noch zu wiederholen, ist recht groß. Einerseits ist  die Qualität auf Metal Division immer noch offensichtlich vorhanden, Marcus Pohl feuert einige feine Soli und fette Riffs ab, andererseits hat man das Gefühl, das alles schon zigmal gehört zu haben. Das nötigt mir in Summe leider nur 7,5/10 ab.

Line up:
Roberto Dimitri Liapakis – Gesang
Markus Pohl – Lead & Rhythm Gitarre
Evan K – Lead & Rhythm Gitarre
Joey Roxx – Bass
Hanno Kerstan – Drums

Tracklist:
01. Metal Division
02. Eye To Eye
03. Hail To The King
04. Here Comes The Winter
05. Curse Of The Slayer
06. Dracula
07. Together We Fall
08. Die With The Hammer
09. Reincarnation
10. Mirror Of A Broken heart
11 Victory is Mine

Links: 
Facebook Mystic Prophecy
Rock of Angels Records

Cooler Artikel? Diskutiere mit auf Facebook!
[Total: 5 Average: 5]
Teile diesen Inhalt mit anderen
fb-share-icon