Irony of Fate – Wicked & Divine – Album Review

Irony of Fate – Wicked & Divine
Herkunft:
Schweiz
Release:
26.02.2021
Label: Allegro Talent Media
Dauer:
45:52
Genre:
Melodic Death Metal


Irony of Fate-Band
Foto Credit: Philsphotography / P. Krieg

Die Schweizer Combo Irony of Fate stand bereits als Vorband für Jinjer und Nervosa auf der Bühne. Im achten Jahr ihres Bestehens präsentieren uns die Melodic Death Metaller nun mit Wicked & Divine ihr zweites Vollzeitalbum.

Darauf haben sich die Schweizer um Frontfrau Cveti Stojmenova ganz dem groovig-melodischen Sound verschrieben. Anscheinend mit Erfolg, denn 2021 werden die Musiker die Bühne mit Fleshgod Apocalypse und Ex Deo teilen.

Starkes Statement aus der Schweiz

Der Opener Vengeance startet das rund 45-minütige Album mit einem Mix aus flotten Rhythmen und Midtempo-Refrain im Stil der Göteborger Schule. Das animierte Video dazu findest du HIER. Das folgende The In-between ist am ehesten eine Breakdown-lastigere Version früherer Arch Enemy, dieser Vergleich ist übrigens als Kompliment gemeint. Sängerin Cveti Stojmenova growlt mit ausdrucksstarker und wunderbar grantiger Stimme, während die Instrumentalfraktion die passenden Melodiebögen liefert.

Mind vs. I zieht das Tempo etwas an und eignet sich damit perfekt für Moshpits vor der Bühne. Das folgende Deceiver hingegen ist eine Art Stakkato-Hymne im Stile vertrackterer Kataklysm-Songs, bei der aber nicht all zu viel im Ohr hängen bleibt. Ganz anders als bei We, the Damned und Mayhem, die als Lehrstücke für gut gemachten, melodischen Hartwurst-Sound gelten könnten. Zu Mayhem findest du HIER ein Video.

Hypocrite ist ein hektisch-vertrackter Song mit Prog-Anleihen und einem starken Gitarren-Solo. Der Titeltrack kommt hingegen etwas moderner um die Ecke und wechselt zwischen Slam-Sound und melancholisch-aggressivem Schwedentod. Der Rausschmeißer Hear them Calling beendet 45 kurzweilige Minuten mit einem weiteren Track, der zwischen flotten Strophen samt knackigen Gitarrenriffs und Midtempo-Refrain wechselt.


Fazit
Irony of Fate beweisen, dass melodischer Death Metal einfach nicht tot zu kriegen ist. Wicked & Divine richtet sich an alle Fans dieses Genres, die keine Probleme mit moderneren Ansätzen und gelegentlichen Breakdowns haben. Für diese starke Leistung gibt es 9 / 10.

Line Up
Cveti Stojmenova – Gesang
Raffael Kühni – Gitarre
Lars Gygax – Gitarre
Tom Zürcher – Bass
Greg Bucher – Schlagzeug

Tracklist
01. Vengeance
02. The In-between
03. Mind vs. I
04. Deceiver
05. We, the Damned
06. Mayhem
07. Hypocrite
08. Wicked & Divine
09. Hear them Calling

Links
Facebook Irony of Fate
Webseite Irony of Fate


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