Dark – Inside The Void – EP Review

Dark – Inside The Void
Herkunft:
Schweden
Release:
30.04.2021
Label:
Selbstrelease
Dauer:
15:06
Genre:
Gothic / Dark Rock


Vier Schweden, die uns bereits mit ihrem Bandnamen Dunkelheit bringen. Dabei sind Dark nicht mit der ehemaligen, gleichnamigen, deutschen Band aus Kaiserslautern, welche im Groben einen ähnlichen Stil gefahren haben und Ende der 1990er-Jahre aktiv waren, zu verwechseln.

Die Schweden sind aus ehemaligen Mitgliedern von Bands wie The Mary Major oder Beseech zusammengesetzt. 2015 kam das gleichnamige Debüt und jetzt Ende April kommt die zweite Veröffentlichung in Form der 4-Song-EP Inside the Void.

Ein verhaltener Beginn, der auf großes hoffen läßt

Mit Finally Home startet die Band direkt in die Viertelstunde und ich finde der Opener als verhaltenen Song der EP wahr. Der Refrain ist durchaus eingängig und der typische, düstere und getragener Stil ist mir generell bewusst und doch reißt mich der Opener nicht so wirklich mit. Trotzdem ist der Auftakt technisch einwandfrei und lässt mich auf großes hoffen.

One of us – langsam werde ich einer davon!

One Of Us gefällt mir dann deutlich besser. Das typische Zusammenspiel aus Klaviertönen zu den Gothic Rock Gitarren passt klassisch gut. Zwischen den Zeilen im Refrain gibt es etwas chorales Melodiesingen, was um längen besser passt als die Gangshouts des Openers. Der Klavier/Key Instrumentalteil hat ebenfalls was anziehendes, das mich fesselt.

Die Together hat ein gutes Gitarrenriff und einen typischen, passenden Refrain. An der Stelle möchte ich nochmal sagen, dass der Gesang von Erik Molarin sehr gut zur Musik passt. Zu guter Letzt gibt es noch Memories, welches für mich ein perfekter Einstieg in die EP gewesen wäre, denn der Song ist verhältnismäßig schnell und anziehend. Der Refrain ist eingängig und die Keys in der Strophe haben durchaus auch ihren Charme.


Fazit
Dark 
liefern durchaus eine gute EP, welche Fans von Bands wie Lacrimas Produndere et al durchaus glücklich machen sollte. Obwohl mir der Einstieg erschwert wird, sind die Tracks allesamt mit genreähnlichen Bands vergleichbar. Ich vergebe hier satte 6,5 / 10.

Line Up
Erik Molarin – Gesang, Gitarre
Jonas Strömberg – Gitarre
Jörgen Ström – Bass
Mats Törnebohm – Schlagzeug

Tracklist
01. Finally Home
02. One Of Us
03. Die Toghether
04. Memories

Links
Facebook Dark


Außerdem auf Soundmagnet.eu
Album Review – Evanescence – The Bitter Truth 
Interview – Nachgefragt bei Neofelis Nebulosa 
Album Review – Aythis – Secrets From Below

Cooler Artikel? Diskutiere mit auf Facebook!
[Total: 2 Average: 5]
Teile diesen Inhalt mit anderen