Bad Wolves – Dear Monsters – Album Review

Bad Wolves – Dear Monsters
Herkunft:
Los Angeles / USA
Release:
29.10.2021
Label: Better Noise Music
Dauer:
45:04
Genre:
Metalcore / Hardrock


Erwartungen spielten für Bad Wolves nie eine Rolle. Stattdessen verschmolz die Band aus Los Angeles unberechenbare metallische Intensität und beeindruckende instrumentale Fähigkeiten mit stadiontauglichen Hooks und verwandelte sich ohne Kompromisse oder Entschuldigungen von Underdogs in Elite Hardrock Anwärter mit Platin-Zertifikat.

Einen Eindruck könnt ihr euch HIER verschaffen. 2018 wurde die Band mit Platin ausgezeichnet, erreichte die Spitze bei iTunes und stand drei Wochen lang auf Platz 1 in den US Active Rock Charts. Dieses Momentum verhalf auch ihrem Debütalbum Disobey zu einem Top 25 Einstieg in die Billboard Top 200.

Der erste Eindruck zählt?

Dieses Album ist etwas ganz besonderes, ist es doch das erste mit dem neuen Sänger, Daniel Laskiewicz. Lifelines ist die erste Single vom neuen Album Dear Monsters, die veröffentlicht wurde und bietet direkt einen sehr guten Blick in welche Richtung es gehen soll. Es ist direkt erkennbar, dass die Band weiter auf eine zum verwechseln ähnliche Klangfarbe baut. Der Song bietet ruhige rhythmische Passagen zum Mitsingen und ein Refrain, der direkt zum Ohrwurm wird. Meiner Meinung nach ein absolut perfekter Einstieg!

Der Opener Sacred Kiss beweist wie neu und erfrischend sich Bad Wolves entwickelt hat. Dieser zeigt, dass andere Wege gegangen werden. Zu Beginn erklimmen ruhige Melodien, aus dem Nichts schießen einem schnelle Gitarren Riffs und ziemlich zügige Drums in die Ohren. Höre ich da Metalcore? Ab der Hälfte des Songs kann man nicht mehr still sitzen, die Shouts sind genial platziert und man will einfach mitmachen.

Zurücklehnen und entspannen

Bad Wolves ist nicht nur bekannt für ihre rockige Seite, mit Springfield Summer wird wieder einmal mehr bewiesen, dass sie mit Emotionen spielen können. Der Klang einer Akustik Gitarre und ruhigen Schlagzeugelemente sind hervorragend aufeinander abgestimmt.

In The Middle ist der letzte Song der Albums, ein genialer Track zum ausruhen und entspannen. Die Ballade kann man wunderbar verfolgen und ist super zum Abklingen. Es gibt bestimmt einige Fans, die befürchtet haben, dass solche gefühlvollen Songs zu kurz kommen. Man braucht sich definitiv keine Sorgen machen!


Fazit
Dear Monsters 
ist ein Neuanfang für Bad Wolves und hat mich von Anfang an gecatcht!
Unglaublich wie alle Erwartungen übertroffen wurden. Der neue Sänger hats mindestens genauso drauf! Neben geilen Hardrock und Metalcore Abschnitten gibt es auch wieder emotionale und ruhige Songs. Eines meiner Highlights des Jahres und verdiente 10 / 10
9,5

Line Up
Daniel Laskiewicz – Gesang
Doc Coyle – Gitarre 
Chris Cain – Gitarre 
Kyle Konkiel – Bass
John Boecklin – Schlagzeug

Tracklist
01. Sacred Kiss
02. Never Be The Same
03. Lifeline
04. Wildfire
05. Comatose
06. Gone
07. On the Case
08. If Tomorrow Never Comes
09. Springfield Summer
10. House Of Cards
11. Classical
12. In The Middle

Links
Facebook Bad Wolves
Instagram Bad Wolves
Webseite Bad Wolves


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