All Good Things – A Hope In Hell – Album Review

All Good Things – A Hope In Hell
Herkunft:
USA
Release:
20.08.2021

Label: Better Noise Music / Sony Music
Dauer:
58:04
Genre:
Modern Rock / Alternative Rock


Die fünf RockerInnen von All Good Things aus dem sonnigen Los Angeles können wohl besten Gewissen als Senkrechtstarter bezeichnet werden. Nachdem sie sozusagen mühelos einen Top 5 Hit in den US Single Charts setzen konnten, steigen nun die Erwartungen für ihren ersten Longplayer A Hope In Hell umso mehr.

Soviel sei vorab gesagt: Die gestellten Erwartungen können in jedem Fall erfüllt werden. Gleich für ihr Debüt haben die US-Amerikaner ein hervorragend eingänges und dennoch emotionales sowie jederzeit zugängliches Material gesetzt. Das durfte bereits in der Single For the Glory seine Stadiontauglichkeit unter Beweis stellen, und dieses gilt insbesondere für die auf dem Album vertretenden Version mit Johnny 3 Tears und Charlie Scene von Hollywood Dead, die du HIER im Video sehen kannst.

Die Scheibe ist prall gefüllt mit eben jenen Harmonien zum Mitgehen, die dem Hörer etwaige Liveaktivitäten allgemein und denen von All Good Things im speziellen schmackhaft machen. Dieses kurzweilige Rockkorsett sollte jedem Fan von gepflegter Livemusik gefallen.

Eingängig und ausdrucksstark

Diese Kurzweiligkeit steht auch bei The Comeback im Vordergrund, das du HIER in einem Video anchecken kannst. Zusammen mit Craig Mabbit von den bekannten Hardrockern Escape The Fate stellen sie eindrucksvoll ihr Gespür für Melodien, die sich tief in den Gehörgang einfräsen, vor.

All Good Things haben einen großes Potential für eine breite Wirkung, was in Zeiten von sozialen Netzwerken und großer Reichweite sicher nicht der schlechteste Ansatz ist. Dabei verlieren sie sich glücklicherweise nicht in plakativer Kommerzialität, sie geben ihre Statement emotional stimmig wieder und überzeugen voll in ihrer Ausdrucksstärke. Auch das abschließende A Hope In Hell ist eine Stadionhymne, die den Hörer dazu bewegt seine Faust in den Himmel zu strecken.


Fazit
Das Debüt A Hope In Hell der Newcomer von All Good Things überzeugt mit viel Spielfreude, Songs mit Ohrwurmcharakter und großer Ausdrucksstärke. Es ist sehr zugänglich und das Material kann sicherlich besonders im Livekontext punkten. 7.5 / 10

Line Up
Dan Murphy – Gesang, Gitarre
Andrew Bojanic – Gitarre, Gesang
Liz Hooper – Bass, Keyboards, Gesang
Miles Franco – Gitarre, Bass, Gesang
Tim Spier – Schlagzeug

Tracklist
01. Kingdom
02. Hold On
03. For The Glory (feat. Johnny 3 Tears and Charlie Scene von Hollywood Undead)
04. Sirens
05. Do It Now (feat. Hyro the Hero)
06. Push Me Down
07. Machines
08. Undefeated
09. Lights Out
10. The Comeback (feat. Craig Mabbitt von Escape The Fate)
11. Four Letter Words
12. End Of The World
13. A Hope In Hell

Links
Facebook All Good Things
Webseite All Good Things


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