Tzun Tzu – The Forbidden City – Durchaus erlaubt – EP Review

Tzun Tzu – The Forbidden City
Herkunft:
Adelaide / Australien
Release:
31.01.2020
Label:
Lavadome
Dauer:
19:02
Genre:
Death Metal


Ancient Oriental Death Metal nennen die vier Australier Tzun Tzu die Richtung auf ihrer neuen EP The Forbidden City, und den darf der geneigte Hörer durchaus wörtlich nehmen. Groovig, brutal, aber nachvollziehbar, mit tiefen Growls, die den Hörer langsam und atmosphärisch erreichen. Zwischendurch, wie zum Beispiel in meinem Favoriten Ko’Muso, gibt es lyrische Momente, geradezu melodisch und in Bezug auf die Gitarrenarbeit solistisch delikat.

Hier finden sich auch streckenweise die Einflüsse wieder, die durch das Artwork reflektiert werden, Fernöstliches wird angedeutet, soundmäßig sehr differenziert, aber natürlich brettert die Double-Bass erbarmungslos, und sowohl durch Musik als auch Bandnamen und Artwork werden Bezüge zum Werk The Art of War des klassischen chinesischen Militaristen Sun Tzu geweckt. Typisch für diese EP ist der Titelsong, den ich euch hier als Anspieltipp empfehlen möchte:


Mein Fazit:
Obwohl Death Metal nicht meine Baustelle ist, gefällt mir die zwar brutale, aber immer nachvollziehbar melodische Performance, die ruhige, tiefe gutturale Vokalarbeit, der trotz der heftigen Instrumentaleinsätze differenzierte Sound. Ich erwische mich bei dem Gedanken, dass mir die nur 19 Minuten der EP doch reichlich kurz vorkommen. Ein Stöbern auf der Bandcamp Seite der Band bzw. des Labels Lavadome sei allen interessierten Hörer wärmstens empfohlen. Ich vergebe gute 8/10. Sehr gut gemacht, und weckt bei mir Laune auf mehr.

Line Up
Don Taylor – Gitarren, Gesang
Nick Seja – Gitarre, Gesang
Adam Ritchie – Bass/Noise, Programmierung
Alan Cadman – Drums

Tracklist:
1. The Forbidden City (5:12)
2. Kunoichi (5:37)
3. Ko’Muso (8:10)

Links:
Bandcamp Tzun Tzu
Facebook Tzun Tzu

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