Transatlantic – The Absolute Universe – Album Review

Transatlantic – The Absolute Universe
Herkunft:
USA / GB / Schweden
Release:
05.02.21

Label:
InsideOut Music / Sony Music
Dauer:
64:18 – The Breath Of Life / 90:23 – Forevermore
Genre:
Progressive Rock


Bescheidenheit gehörte zu jenen Eigenschaften, die Transatlantic ausmachen. Die internationale Progressive Rock Supergroup hatte es sich schon seit jeher zu eigen, innerhalb kürzester Zeit nach eigener Aussage “nothing but f*cking epics” zu produzieren.

Ihr neuestes Bombastpaket The Absolute Universe, das ursprünglich mal als Doppelalbum geplant war, hat sich im Laufe der Zeit, fortschreitendem Arbeitsprozesses sowie der durch das Pandemie ausgebliebenen Liveaktivitäten aller Beteiligten zu einem Doppel-Album und einem zusätzlichen einfachem Album entwickelt.

Hier wird nicht gekleckert

Wobei der Single-CD bzw. Doppel Vinyl Albumteil The Breath Of Life komplett andere Musik enthält als der Doppel-CD beziehungsweise der dreifach Vinyl Part Forevermore. Wer beides zusammen haben möchte, darf sich natürlich auch beide Teile als Ultimate Box mit drei CDs und sage und schreibe fünf 12Zoll Scheiben zulegen. Wie schon gesagt, auch auf dem fünften Album der Transatlantiker wird geklotzt.

Aber trifft das auch auf die Musik zu? Selbstverständlich! Wie schon auf dem Vorgänger The Whirlwind werden auf The Absolute Universe die Epen in handliche kurzminütige Songs aufgeteilt. Die Übergänge sind dabei mehr oder weniger schlüssig. Wohltuend ist auch so hören, dass sich alle Beteiligten im Songwriting gleichermaßen beteiligten durften, Neal Morse ist nicht mehr so überpräsent wie auf früheren Alben.

Angenehm abwechslungsreich

Insgesamt klingt die Musik sehr organisch, wie auf dem HIER mit Video zu sehenden und auf beiden Versionen vorhandene Looking For Light. Der Hörer merkt deutlich, dass sich die Band zum Schreiben der Songs persönlich in Schweden zu Zeiten vor Covid getroffen hat. Fans von Transatlantic dürften nicht enttäuscht sein.

Stimmiges Konzept

Nicht überraschen sollte der Umstand, dass wir es bei The Absolute Universe mit einem Konzeptalbum über die Schwierigkeiten, die jeder von uns hat, heutzutage seinen Kopf über Wasser zu halten und Resilienzen gegenüber etwaigen Schwierigkeit zu bilden. Die Pandemie sei dabei ausdrücklich mit eingeschlossen, beschränkt sich allerdings nicht ausschließlich darauf.


Fazit
Mit ihrem Monsteralbum The Absolute Universe schaffen es Transatlantic, mit ihren bekannten Erfolgsrezepten und in erwartbarer höchster Qualität sowohl homogen zu musizieren als auch sehr viel Abwechslung in insgesamt fast zweierinhalb Stunden neuer Musik zu bringen. Auch in Pandemiezeiten bringen die vier Progger Ohrenkino vom Feinsten an ihre Fans. 8.5 / 10.


Line Up
Neal Morse – Keyboards, Synthesizer, Gesang
Pete Trewawas – Bass, Gesang
Roine Stolt – Gitarren, Gesang
Mike Portnoy – Schlagzeug, Gesang

Tracklist The Breath Of Life
01. Overture
02. Reaching For The Sky
03. Higher Than The Morning
04. The Darkness In The Light
05. Take Now My Soul
06. Looking For The Light
07. Love Made A Way (Prelude)
08. Owl Howl
09. Solitude
10. Belong
11. Can You Feel It / Looking For The Light
12. The Greatest Story Never
13. Ends

Tracklist Forevermore
01. Overture
02. Heart Like A Whirlwind
03. Higher Than The Morning
04. The Darkness In The Light
05. Swing High, Swing Low
06. Bully
07. Rainbow Sky
08. Looking For The Light
09. The World We Used To Know
10. The Sun Comes Up Today
11. Love Made A Way (Prelude)
12. Owl Howl
13. Solitude
14. Belong
15. Lonesome Rebel
16. Looking For The Light (Reprise)
17. The Greatest Story Never
18. Ends
19. Love Made A Way

Links
Facebook Transatlantic
Webseite Transatlantic


Außerdem auf Soundmagnet.eu
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Interview – The Tangent – Nachgefragt bei Andy Tillison

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