Scraper – Thrash Metal aus Marl – Empfehlung der Redaktion

Scraper
Herkunft: Marl / Deutschland
Genre: Thrash Metal
Einflüsse aus: Anthrax, S.O.D, Gates of Ishtar
Side Fact: Bassist Simon Royal ist ein bekennender Fanboy von Disillusion und ist der Band bei jeder Gelegenheit hinterhergefahren. Letztes Jahr ging sein größter Traum in Erfüllung. Ein Support-Gig für Disillusion.


Scraper Wofür Social-Media Kanäle a lá Facebook alles gut sind, bemerkte ich mal wieder vor circa zweieinhalb Wochen. Ein Ausflug in der schon einschlägig bekannten Facebook-Gruppe Heavy Metal Fans, in der auch einige Mitglieder von anderen Bands Ihr Unwesen treiben, ließ mein Auge auf eine sehr interessante Thrash Metal Band fallen. Die Rede ist von:

Scraper

Gegründet im Frühjahr 2016, ließ jeder der fünf Bandmitglieder aus Marl (NRW) seinen Musikeinfluss in die Band integrieren. Herausgekommen ist eine ganz hochexplosive Mixtur, welche man durchaus in die Schublade des Thrash Metals packen kann. Ganz besonders heiß sind die Ruhrpottler aufs live spielen. Obwohl die Band noch in Ihrer Entstehung noch sehr jung ist, haben sie schon mit Szenegrößen wie Exhumer, Pripjat und Disillusion zusammengespielt. Im April 2020 war es dann soweit. Mit Hunger Within wird Ihr erstes Longplayer Album in Eigenregie veröffentlich. Aufgenommen wurde im Rambado Records Studios (u.a. Bonded, Sodom) und der energiereiche Sound von Dennis Koehne gemastert.

Alle zehn Tracks sind Thrashfeuerwerke, die beim ersten Hören sofort zünden und eine Einladung zum Ausrasten verschicken. Im Ruhrpott weiß man halt, wie Thrash Metal geht. Hunger Within ist darüber hinaus keine Kopie bestehender Thrash Alben. Das Album steht für Eigenständigkeit und phantasievollem Songwriting mit cleveren Texten. Dies merkt man auch am kreativen Aufbau des Booklets, jeder Song besitzt sein eigen gemaltes Kunstwerk um die Geschichte zu erzählen. In einem Album voller Highlights stechen insbesondere der kraftvolle Opener Incarcerate, das verspielte Apparition und der Nackenbrecher Hords of Violence hervor. Die Jungs scharren schon mit dem Hufen und wollen in der Post-Corona Zeit endlich wieder die Bühnen entern und der Meute Ihren abwechslungsreichen Thrash kredenzen. Es sei euch gesagt, es lohnt sich auf den Kohleschürfzug (deutsche Übersetzung für Scraper) aufzuspringen und die Fahrt zu genießen!


Tracklist:
01 Incarcerate
02 Bloody Shards
03 King of Nightmare
04 Night of the Demon
05 Apparition
06 True Virus
07 Deus Ex Machinegun
08 Way of Destruction
09 New Cult Rising
10 Hordes of Violence

Line-Up:
Carsten David – Gesang
Tobias Wimmer – Gitarre
Markus Hantrop – Gitarre
Simon Royal – Bass
Daniel Roth – Schlagzeug


Links:
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