Battlesword – And Death Cometh Upon Us – Album Review

Battlesword – And Death Cometh Upon Us
Herkunft:
Viersen/Deutschland
Release:
22. November 2019
Label:
MDD Records
Dauer:
41:09
Genre:
Melodic-Death Metal


Mir ist in diesem Herbst doch echt ein spannender Release durch die Lappen gegangen. Satan sei Dank habe ich drei Tage nach Release, das Veröffentlichungs Posting auf Facebook durch Zufall gefunden. Battlesword als Newcomer zu bezeichnen ist glaube ich nicht so gut, denn die Band gibt es seit 1999 (bei dem tollen Jahrgang kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen). Pünktlich zum 20 jährigen Bandjubiläum kommt jetzt das dritte Album.

Nachdem der Vorgänger Banners of Destruction kein Intro hatte, gibt es mit Into Battle auf And Death Cometh Upon Us wieder eins. Das Intro bewegt sich zwischen düster und episch mit Streichern, weiblichen Stimmen und Kampfgeräuschen. Definitiv ein sehr guter Auftakt des Albums. Battlesword spielen einen Melodic-Death Metal, der größtenteils im mid-Tempo anzusiedeln ist. Dennoch zieht die Band zum Beispiel bei Bloodmoring oder Ageless, I´m Reborn auch zwischenzeitlich das Tempo an und packt den Blast Beat aus. Ebenfalls gefällt mir die Variation im Album, wo man neben Tempi-Wechseln auch mal mehr ins technische, anstatt ins melodische Riffing geht. Auch insgesamt hat die Kapelle einige echt starke Riffs für das Album ausgepackt. Der unverzerrte Auftakt von The Lion And The Eagle und der Einspieler von At Night They Feast passen rein und sorgen für weitere Abwechslung. Natürlich spaltet so etwas die Gemüter, aber mich hat es nicht gestört. Die Songs bieten nahezu durch die Bank weg die Chance sich seine Nackenmuskulatur ordentlich zu trainieren. Mit Axel Müller haben Battlesword einen Sänger am Start, der zu einen der best verständlichsten im Death Metal gehört. Die raue Produktion sagt mir auch deutlich mehr zu, als das beinahe glattgelutschte bei zum Beispiel den neuen Amon Amarth Sachen.

Der einzige Song, der mir nicht so gut gefällt, ist der Opener Bloodmorning: Der Übergang zum Blastbeat wirkt für mich wahnsinnig komisch. Das gleiche gilt für die Tempoverteilung in diesem Lied. So geht der Song mit dem Tempo im Refrain runter. Da geht die Band mal gegen den Strom, was ich grundsätzlich gut finde, aber das Lied will bei mir nicht so ganz funktionieren.


Albumfazit:
Battlesword liefern ein echt gutes Album ab, welches wahnsinnig viel Spaß beim hören Bock auf Headbanging macht. Riffing, Produktion und Vocals passen gut zusammen und ergeben ein stimmiges Bild. Einzig mit Bloodmorning werde ich einfach nicht warm, was schon irgendwie schade ist. Dennoch gebe ich dem Album 9/10 und hoffe, die Jungs endlich mal live zu sehen, denn zur Release Show am 7.12. bin ich auf der Wintermelodei dabei!

Line Up
Axel Müller – Gesang
Andreas Klingen – Schlagzeug
Ben Bays – Bass
Christian Schmitz – Gitarre
Micha Klingen – Gitarre

Tracklist
Into Battle
Bloodmorning
Serpents Amongst Us
Smothered
Through Thy Shadows
Ageless I´m Reborn
Falling Into The Arms Of Morpheus
The Lion And The Eagle
Once
At Night They Feast

Links:

Facebook Battlesword 
Website Battlesword
Veranstaltung Release Show

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