Austin Meade – Black Sheep – Album Review

Austin Meade – Black Sheep
Herkunft:
Texas / USA
Release: 
19.03.2021
Label:
Snakefarm Records / Spinefarm Records
Dauer:
44:00
Genre:
Rock / Alternative Rock


Foto Credit: Charlie Stout

So richtig festlegen mag sich Austin Meade aus dem fernen Texas nicht. Seine musikalische Adoleszierung erstreckt sich über  Metal Veteranen wie Judas Priest oder Whitesnake über Emo-Rocker wie Paramore und Fall Out Boy zu Singer/Songwriter Legenden wie Tom Petty oder John Mayer. Nach dem 2019er Album Waves findet man in seinem neuen Album Black Sheep von alldem mehr oder weniger große Quäntchen wieder. Das Album wird in den heutzutage obligatorischen Formaten wie digital, CD und Vinyl seinen Weg zu den Hörern und Fans finden.

Der Einstiegssong Dopamine Drop zeigt sich als ausgezeichneter, gitarrenorientierter Bluesrock, der von Mr. Meade anständig gesungen wird und neben tiefen Riffs auch ein erdiges Rhythmusgeschehen vorzuweisen hat. Auf Cave In schlägt das musikalische Pendel in Richtung Alternative Rock mit einem guten Schuss Härte. Austin Meade möchte dem Hörer in seinen Songs das Gefühl geben, in ihnen zuhause zu sein und sich in denen wiederzufinden.

Ehrliche Rockmusik eines jungen Musikers

In Deja Vu, HIER als Single mit Video ausgekoppelt, spiegelt er regelmäßige Alltagsflüchte mit einem melancholischen Grundsound wieder . Sein gestecktes Ziel mit Black Sheep ist und war es, sowohl sich selbst als auch den Hörer zu überraschen und ihn in seiner Komfortzone aufzurütteln, vor allem in den Texten. Der Titel des Album und das Artwork spiegelt genau dieses Gefühl des Abseitsstehen Wollens sehr gut wieder und ein Titel wie Happier Alone, HIER mit Video, unterstreicht das Gefühl, missverstanden und alleine glücklicher zu sein.

Persönlich und zugänglich

Besonders komplex ist Black Sheep nicht, aber das will es auch nicht sein. Die persönlichen Texte werden durch zugängliche, kompakte Songs sehr gut vermittelt und erreichen den Hörer genau dort, wo sie am meisten Wirkung erzielen können. Die gut erdige und dennoch druckvolle Produktion tut ihr übrigens und daraus resultiert eine sehr kurzweilige, zugängliche und offenherzige Platte eines jungen Musikers mit einem sympathischen Anspruch und viel Herzblut.


Fazit
Mit seinem dritten Vollzeitalbum Black Sheep zeigt uns Austin Meade sehr eindrucksvoll, wie er sich ehrliche und offenherzige Rockmusik mit sattem Alternative Rock Einschlag vorstellt, die Hörer ganz unverblümt erreicht und mit unmissverständlichen Aussagen konfrontiert, und das vor allem aber nicht ausschließlich in den Texten. Daher eine unbedingte Empfehlung für diese sympathische Platte und seinen Erschaffer. Von mir gibt es 7.5 / 10


Line Up
Austin Meade – Gitarren
David Willie – Gitarren
Aaron Hernandez – Schlagzeug

Tracklist
01. Dopamine Drop
02. Cave In
03. Creeps
04. Happier Alone
05. Déjà vu
06. I Don’t Feel A Thing
07. Hurt You To Hear This
08. Something New
09. Settle Down
10. Good Side”
11. Lying To Myself
12. Black Sheep

Links
Facebook Austin Meade
Webseite Austin Meade


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