Alt und Neu aus meinem Plattenschrank – Meine Empfehlung für Sonntag – Kolumne

Alt und Neu aus meinem Plattenschrank ist eine wiederkehrende Kolumne, in der unsere Redakteure jeweils ein Album zur näheren Besprechung und Vorstellung auswählen. Die perfekte Sonntagslektüre mit dem bestimmt ein oder anderen bisher unbekannten Musiktipp.


Der Jänner brachte uns neben viel Schnee und wunderbaren Winterlandschaften noch viel mehr, denn er war voll gespickt mit wunderbaren Releases und richtig hörenswerten Alben. Es waren so viele, dass wir kaum hinterher kamen mit dem Anhören und dem Rezensieren.
Wer nun dachte, das weitere Frühjahr wird leiser und weniger ereignisreich was Neuerscheinungen angeht, irrt gewaltig.

Der Plattenschrank wird sehr voll werden heuer

Quer durch alle Subgenres des Rock und Metal kommen neue Juwele in die Plattenläden eures Vertrauens. Eine Band, die mich schon lange begleitet, sticht mir da besonders ins Auge und ich möchte euch einen ihrer Releases aus meinem Plattenschrank vorstellen.

Spelljammer, Inches from The Sun EP auf Clear Vinyl, 2017

Es handelt sich um Inches from The Sun der schwedischen Band Spelljammer. Die EP erschien 2017 auf Vinyl, schwarz und clear, und auf CD. Die Band hatte sich bei mir bereits 2015 mit ihrem Album Ancient of Days ins Gehör geschraubt.

Inches from The Sun war eine logische Konsequenz auf das voll einschlagende Full Time Album davor, das ein Meilenstein in der Karriere der Jungs bedeutete. Es war das erste Album als Trio und massgebend für den Sound und Style der Band, der noch heavier und satter wurde.
Erst kurz vor dem neuen Album gaben sie die Trennung eines Bandmitglieds bekannt. Eine Herausforderung für alle Beteiligten, die das Trio um Sänger und Gitarristen Niklas gut meisterte.

Der Klang der EP ist ein typischer Spelljammer Sound, der sich irgendwo zwischen Acid King und Monolord trifft. Low end Riffs, die den Boden mit Nebelschwaden bedecken, ein kräftiger Bass dazu, der klingt als würden sich die Titanen der Meere unter der Waseroberflöche zu einem Kampf vorbereiten. Die Drums, die wuchtig ihren Teppich legen. Einfach mächtig fetter Sound, der den Hörer erreicht und ganz nach meinem Geschmack ist.

Ein wenig klingt die EP als wäre sie aus einer anderen Galaxie, etwas surreales schwingt im Sound mit und ich bin gespannt, ob die Band diesen Sound auf ihrem für 26.02.21 angekündigten Album Abyssal Trip, auch so weitertragen wird.

Die Hörprobe, zu der ihr HIER kommt, verspricht jedenfalls einiges. Es bleibt spannend!
Die Review zum angekündigten Album findet ihr jedenfalls in Kürze bei uns! Stay magnetic!


Außerdem auf Soundmagnet.eu
Kolumne – Alt und Neu aus meinem Plattenschrank, TPT
Album Review – Wedge – Like No Tomorrow
Interview – Scion of Darkness, Nachgefragt bei Scion of Darkness

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