The Black Legacy – Black Flower – Album Review

The Black Legacy – Black Flower
Herkunft:
Italien
Release:
24.04.20
Label:
Argonauta Records
Genre:
Heavy Dark Rock


Das erste, das ich im Pressetext der Band The Black Legacy lese, ist das Statement von Joe Von Taine, das meine Erwartungen schon mal sehr hochschraubt, denn er sagt: ”It’s been a long awaited dream of creating a personal sound in the wake of Black Sabbath, Led Zeppelin, Black Label Society or Queen of the Stone Age to name just a few.”

Nun bin ich richtig heiß auf den Sound der Italiener, die das Ebenbild einer heavy Biker Rockband auch optisch wie aus dem Bilderbuch darstellen. Gegründet hat sich die Band um Die am Gesang, Alberto an der Gitarre, M.Pepper am Bass und Joe an den Drum 2018. Am kommenden Freitag ist es soweit und das Debut der Acid Rocker mit klingendem Namen The Black Flower wird das Licht der Welt erblicken.
Den Beginn macht sogleich der Titeltrack, den ihr HIER als Appetizer hören könnt und der rockt mal schon so richtig los. Oh ja, der Sound erinnert an oben genannte Inspirationen der Jungs. Das Riff eröffnet genau so wie auch beim Folgesong Endless Roads schleppend und ebnet den Weg für den intensiv rotzigen Gesang von Die, der sehr gut harmoniert.
Fire and Stone zeigt eine sehr bluesige Note im Intro und ich fühle mich ein wenig zurückversetzt in den Hinterhof Club des ortsansässigen Motorradclub als ich versuchte im knackigen Alter von 17 am Billardtisch möglichst cool zu sein. Diesen Spirit trägt das Album auch in den nächsten beiden Songs The Race und My Last Days weiter, die wie die Vorgänger musikalisch perfekt sind. Schleppende Riffs, eingängige Hooks, trabender Bass und Drums am Punkt gehen in perfekte Symbiose mit dem Gesang.
Dying Every Night ist der erste Song, der melodiöser aus der Reihe tanzt und meine volle Aufmerksamkeit verlangt. …You play the game of throne… Und ich liebe es! Das kreischende Gitarrensolo lässt mich meine Luftgitarre abstauben und auf meinen virtuellen Billardtisch springen um abzurocken! Queen Of Green Hill bedient wieder einige Blues Elemente im Intro und galoppiert im schönsten Stoner Rock über die Bühne. Auch hier sind es Albertos Riffs, die keine Gefangenen machen.
Chains of Pride und der Closer Get Loose lassen mich das Pferd satteln und gegen den Sonnenuntergang reiten.


Mein Fazit: 
The Black Legacy nehmen mich mit The Black Flower auf eine zeitlose Reise durch von Riffs geprägte Landschaften, die keine Gefangenen machen. Der dunkle und streckenweise sehr intensive Sound drückt mich manchmal regelrecht gegen den Fahrtwind auf meiner fiktiven Harley, mit der ich einmal den Highway in Richtung Las Vegas donnere. Ein gelungenes Debüt mit vielen Höhenpunkten und eingängigen Riffs und Hooks sind mir hier satte 7,5/10 wert.

Line Up
Die – Gesang
Alberto T. – Gitarren
M. Pepper – Bass
Joe Von Taine – Drums

Tracklist
01. Black Flower
02. Endless Roads
03. Fire And Stone
04. The Race
05. My Last Day
06. Dying Every Night
07. Queen of Green Hill
08. Chains Of Pride
09. Get Loose

Links:
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