Marble – S.A.V.E. – Album Review

Marble – S.A.V.E.
Herkunft:
Italien
Release:
16.02.2021
Label: Sliptrick Records
Dauer: 
Genre:
Female fronted Melodic Metal


Elf Jahre sind seit der letzten Veröffentlichung von Marble vergangen und seit dem letzten Album sind es sogar 13 Jahre. Vielleicht bringt die Dauer ja Glück. Die Band kommt aus dem Norden Italiens und ist, wenn man Metal Archives glauben schenken mag, bereits seit 2003 aktiv. 2021 ist es nun Zeit für eine neue Scheibe des Melodic Metal Sextetts.

S.A.V.E. verspricht, sowohl Fans von melodischer als auch extremer Metal-Musik zu begeistern. Die Texte des Albums sind auf menschliches Verhalten fokussiert und mit den drei theologischen Tugenden und den sieben Todsünden in einer düsteren und dekadenten Stimmung verwoben.

Erstaunlich schneller Auftakt

Der Opener Mine beginnt mit Klavierklängen, zu denen sich Streicher gesellen. Im Anschluss legt die Truppe überraschend schnell los, eh man das erste Mal das Riff deutlich präsentiert. Im Refrain und in den Strophen nimmt die Band dann etwas das Tempo raus, während man mir im Instrumentalpart mit erstaunlich viel harter Double Bass Drum gefallen kann. Auch nach dem letzten Refrain wird nochmal der Blastbeat ausgepackt.

Weiter geht es mit Heartless Disease. Der Song wird eröffnet mit der alleinigen Gitarre, eh die Band mit zweistimmigen Gitarren in den ersten instrumentalen Teil startet. Beim zweiten Song ist der Refrain deutlich getragener, aber nicht minder gut. Für den Folgesong 30 Silver Coins hat man Maurizio Caberzan von In-Sight gewinnen können. Der Song hat das erste Mal elektronische Elemente und der Growl des Death Metallers passt gut in den Song rein und harmoniert mit der Stimme Eleonoras im Refrain ebenfalls gut. Das Lied ist mein Favorit auf dem Album.

My Mask Collection ist ein typischer Melodic Metal Song mit gutem Riff und eingängigen Refrain. Bei What Leads Us To setzt man auf den Auftakt wo die Band reinhaut und dazwischen das Keyboard beziehungsweise Klavier spielt. Ein Klassiker, der immer wieder funktioniert. Der Refrain des Tracks hat eine Art Stampfbeat bekommen. Mit To Feed The Worms folgt ein kräftiger eingängiger Midtempo Song.

A Darker Shade Of Me ist eine Ballade, die rein von Akustikgitarre und Streichern begleitet wird. Der Song bringt gut etwas Entspannung ins Album und lässt den Zuhörer durchschnaufen. Where´s The Light bringt im Anschluss einen kräftigen Modern Metal Beginn und einen Refrain, der beinahe etwas Schunkelcharakter hat. Timeless ist im Anschluss wieder ein ruhigerer Song, der mir aber in den anziehenden Stellen am besten gefällt. Daymare Town hat ein schönes beschwingtes Riff und zu guter letzt sind Sins und Virtues Ending ein gutes Instrumental zum Abschluss.


Fazit
Es macht definitiv Spaß das neue Marble Album zu hören. Die Italiener haben durchaus gutes Riffing und eine talentierte Sängerin. Kompetenzen, die die Produktion voll auslebt!
Die 8 / 10 haben sie sich redlich verdient.

Line Up
Eleonora Travaglino – Gesang
Paul Beretta – Gitarren
Omar Gornati – Gitarren
Jacopo Marchesi – Keyboards
Norman Ceriotti – Schlagzeug
Daniel Fleba – Bass

Tracklist
01. Mine
02. Heartless Disease
03. 30 Silver Coins
04. My Mask Collection
05. What Leads Us To
06. To Feed The Worms
07. A Darker Shade Of Me
08. Where Is The Light
09. Timelines
10. Daymare Town
11. Sins And Virtues Ending

Links
Webseite Marble
Facebook Marble 


Außerdem auf Soundmagnet.eu
Kolumne – Female Fronted Metal – Sonntagsgedanken
Album Review – The Hawkins – Live in the Woods
Interview – Alitor, nachgefragt bei Marko Todorovic

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