Commando – Rites of Damnation – Jung und Wild – Album Review

Commando – Rites of Damnation
Herkunft:
Arvika / Schweden
Release:
22.05.20
Label: High Roller Records
Dauer:
24:28
Genre:
Heavy Metal


Wir schreiben das Jahr 2016. Vier jugendliche Metaller aus Arvik/Schweden mit unterschiedlichen Stilinteressen trafen sich zum gemeinsamen Musizieren. Gemeinsam trafen Sie die Entscheidung den klassischen Heavy Metal zu revolutionieren, in dem Sie verschiedene Stilrichtung miteinander kombinieren und es dennoch klassisch klingen zu lassen. 2018 war es dann soweit und Ihr erstes zwei Track-Demo wurde veröffentlicht.

Schon dieser rohe Verschnitt hat gezeigt, welch Potential in Commando steckt. Zwei Jahre später ist es nun endlich soweit mit Rites of Damnation steht Ihre erste EP in den Startlöchern und ist bereit, wie ein junger, wilder Tiger über seine Beute herzufallen.

Den Startschuss gibt Scarament. Die Mixtur von okkulten Heavy-Riffs und den einzigartig, leidenden Gesang von Sänger Robin Bidgoli nimmt dich sofort gefangen. Hier wird einem klar, welchen Entwicklungsschritt die Band seit Ihrem Demo genommen hat. Mit Spannung wird der nächste Song Final Judgement erwartet. Dieser eröffnet mit frischen melodischen Gitarrenläufen, die zwar nicht unbekannt klingen, aber durch ihr mystisches Flair eine dunkle Rohheit ausstrahlen die schon von Bands wie Tribulation und Vampire bekannt ist.

Eine weitere Old School-Perle ist das kurze vorantreibende Slumbering Death. Zurück bleiben ein mächtiger Refrain und eine hochgereckte Faust zum Gruß an die Band. Instrumentaler Höhepunkt ist definitiv das atmosphärische Djävulsmaskopi. Sollte sich der erste Longplayer in diese Richtung bewegen, können wir wirklich Großes erwarten. Aber Hallo, bei Sinners Soul denkt man unweigerlich daran, was wäre entstanden, wenn Metallicas Kill´em all mit Iron Maidens Killers ein Kind gehabt hätten? Burn The Sky war schon wie Slumbering Death auf dem 2018er Demo und wurde neu aufgenommen. In dem Song steckt alles was Commando ausmacht. Hoffen wir, dass die Jungs sobald wie möglich den Lonplayer produzieren und uns nicht allzu lange warten lassen.


Mein Fazit:
Commando
haben mich vom ersten Ton an begeistert. Durch ihre jugendliche Unbekümmertheit und Wildheit in den Songs, überzeugen sie ebenfalls durch intelligentes Songwriting mit rohen, melodischen Riffs. Generell unterscheidet sich Commando von anderen Bands aus dem Genre durch Ihren hohen Wiedererkennungswert. Der unverwechselbare Gesang von Robin, sowie der okkulte Touch mit klassischen Metalelementen macht die Jungs schon jetzt zu etwas Besonderen. Rites of Damnation ist wild, ungezähmt und greift nach den Sternen. Für Ihre erste EP erhalten die jungen Schweden von mir ausgezeichnete 9/10.

Line Up
Robin Bidgoli – Gesang, Gitarre
Felix Einarsson – Gitarre
Eric Björklund – Bass
Aron Torstensson – Schlagzeug

Tracklist
01.The Sacrament
02.Final Judgement
03.Slumbering Death
04.Djävulsmaskopi
05.Sinners Soul
06.Burn the sky

Links:
Facebook Commando
Bandcamp Commando

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